Recht – eine wichtige Orientierung bei Streitigkeiten

Fachanwalt für Gesellschaftsrecht

Es gibt Rechtsbereiche, mit denen kommt der normale Bürger nur sehr selten bis gar nicht in Berührung. Eines davon ist das Gesellschaftsrecht, mit welchem in der Regel nur Firmen mit einer bestimmten Gesellschaftsform zu tun haben. Dementsprechend gibt es für dieses Metier auch den passenden Rechtsvertreter - den Fachanwalt für Gesellschaftsrecht, wie es beispielsweise Enninga Arno u. Janssen Heiko sind. Dieser ganz spezielle Zweig des Rechtswesens ist von besonderen Aspekten geprägt, denn anders als viele andere Rechtsbereiche, unterliegen die hier getroffenen Regelungen zumeist den Firmen. Allerdings gibt es auch eine Aufsicht durch die verschiedenen Staaten, sodass ein entsprechender Anwalt eine enorme Verantwortung trägt. Hier handelt es sich um einen Drahtseilakt zwischen Gesetzgebung und Vertragsregelungen innerhalb der Gesellschaft selbst.

Welche Aufgaben erfüllt ein Fachanwalt für Gesellschaftsrecht?

Die Aufgaben eines Fachanwaltes für Gesellschaftsrecht sind so vielfältig, dass sie kaum im Einzelnen beschrieben werden können. Es handelt sich hier wohl um eines der umfangreichsten Teilgebiete der Rechtswissenschaften, sodass auch der Weg in diesen Beruf entsprechende Voraussetzungen erfordert. 

Ein Fachanwalt in diesem Bereich verwaltet, reguliert, beglaubigt und prozessiert. All dies kann auch gleichzeitig stattfinden, denn in der Regel beschäftigen viele Firmen eigene Anwälte, die nur für derartige Belange zur Verfügung stehen. Dabei sind es vor allem Rechtsstreitigkeiten, die ein solcher Anwalt auszufechten hat, denn weltweit sind unzählige Verfahren davon abhängig und warten auf Klärung. Die Masse der Prozesse liegt auch in der Struktur des Gesellschaftsrechtes verankert, denn oftmals enthalten die Verträge Regelungen, die mit dem geltenden Recht nicht vereinbar sind. Daher sollte ein entsprechender Vertrag schon von Anfang an von Anwälten aufgesetzt werden.  

Ausbildung zum Fachanwalt für Gesellschaftsrecht

Bei einer Ausbildung zum Fachanwalt für Gesellschaftsrecht handelt es sich um eine zusätzliche Fachausbildung, die bis zu drei Jahre dauern kann. Es kann sich empfehlen diese Ausbildung bereits während des Studiums anzustreben, denn auf diese Weise kann ein erhebliches Maß an Zeit gespart werden. Bei einer Spezialisierung müssen zudem noch eine gewisse Anzahl an Jahren in diesem Beruf abgeleistet werden, bevor sich ein solcher Anwalt mit einer eigenen Kanzlei selbstständig machen kann. 

Für gewöhnlich erfolgt ein Eintrag der Spezialisierung auf das Gesellschaftsrecht bei der zuständigen Anwaltskammer, sodass hier auch die Qualifikation eines Anwaltes abgefragt werden kann. Ist eine Zulassung für eine Selbstständigkeit vorhanden, empfiehlt es sich, in eine Region zu gehen, in denen viele Firmen in Form von Gesellschaften vorhanden sind. Auf diese Weise können eventuell erste Klienten gesichert werden. Besonders Großstädte bieten sich zu diesem Zweck an.   

Kosten für einen Fachanwalt für Gesellschaftsrecht  

Die Kosten für einen entsprechenden Fachanwalt richten sich für gewöhnlich nach der Gebührensatzung, die im Gesetz verankert ist. Allerdings ist dies nur insofern der Fall, soweit keine Leistungen erbracht werden, die erheblich über das eigentliche Maß der Aufgaben hinausgehen. Prozesskosten werden daher meist deutlich höher veranschlagt, denn hier kann nie gesagt werden, wie lange ein Verfahren bis zur Klärung anhängig ist.