Recht – eine wichtige Orientierung bei Streitigkeiten

Maklerrecht

Das so genannte Maklerrecht ist ein Bestandteil des Immobilienrechts und dabei mehr oder weniger umfassend in den Paragraphen §§ 652 ff. BGB geregelt. Dabei beschäftigt sich das Maklerrecht vorwiegend mit dem Maklervertrag und der Maklerprovision, deren Höhe gern und häufig Anlass zu Streitigkeiten gibt. Aber auch die Frage, wer wann und wo für welche Leistungen haftet, ist Gegenstand des Maklerrechts. Wichtig ist dabei auch, dass der Makler seine Provision nur zu erhalten hat, wenn er erfolgreich vermittelt hat. Es handelt sich hier also um eine absolute Erfolgsprovision. So lange also keine Vermittlungen erfolgen, muss auch keine Zahlung getätigt werden. Wenn es sich bei der Vermittlung um eine Wohnungsvermittlung handelt, so sind weiterführende Details im Wohnungsvermittlungsgesetz geregelt. Zudem ist das Maklerrecht, wie es beispielsweise vom Rechtsanwalt Robert Düpmeier vertreten wird, ein Bestandteil des Zivilrechts. 

Das Zusammenspiel mit dem Wohnungsvermittlungsgesetz  

Wie bereits erwähnt, ist das Wohnungsvermittlungsgesetz in engem Zusammenhang und Zusammenspiel mit dem Maklerrecht zu sehen, denn ein großer Teil der Vermittlungsgeschäfte der meisten Immobilienmakler betreffen den Wohnraum und dabei vor allem den vermieteten Wohnraum. Dabei kann ganz klar festgehalten werden, dass das Wohnungsvermittlungsgesetz vor allem der Stärkung der Rechtsposition von Mietern dient. Aber auch hier gilt immer der Grundsatz der Erfolgsprovision, so dass der Makler nur einen Provisonsanspruch hat, wenn nicht nur erfolgreich Mietinteressenten vermittelt werden, sondern wenn es vor allem auch zum Abschluss eines Mietvertrags kommt. Von daher lohnt sich die Übernahme eines Vermittlungsauftrags für den Makler auch nur dann, wenn es sich um Wohnraum handelt, der sich in einem guten bis sehr gut vermietbaren Zustand handelt.   

Zulässigkeit von Vorschüssen und Vorauszahlungen   

Vorschüsse und Vorauszahlungen welcher Art und Weise auch immer sind grundsätzlich nicht rechtskonform und werden daher von keinem seriösen Makler erhoben. Weiterhin bestimmt das Gesetz aber nicht nur das Verbot einer Erhebung von Vorschüssen, sondern auch das Verbot einer Erhebung von diversen Nebenentgelten. Weiterhin untersagt das Gesetz strikt das Verlangen nach weiteren Leistungen, wie etwa der Einrichtung eines Bades oder einer Kücheneinrichtung. Diese müssen in der Regel vom Vermieter gestellt werden und sind somit Bestandteil der Mietsache. Der Makler darf und wird aber nicht vom Mieter die Anschaffung einer solchen Mietnebensache verlangen. 

Die Makler- und Bauträgerverordnung 

Die so genannte Makler- und Bauträgerverordnung kann ebenfalls als Bestandteil des Maklerrechts angesehen werden und enthält diverse Regeln und Grundsätze, die die Ausübung des Berufes eines Maklers oder Bauträgers betreffen. Hier soll vor allem der Vermieter vor unseriösen Branchenvertretern geschützt werden. 

Die Gewerbeordnung  

Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieses Rechtsgebietes ist natürlich die Gewerbeordnung, auch wenn es sich bei dieser um eine Ordnung und kein Gesetz im eigentlichen Sinne handelt. So benötigen Immobilienmakler für die Ausübung ihrer Tätigkeit eine Gewerbeerlaubnis sowie eigene, geordnete Vermögensverhältnisse.